Flussbadeanstalt

abgelehnt

Lange Zeit habe ich in Trier gelebt und komme immer wieder gerne zurück. Oft habe ich dabei festgestellt, daß die Mosel das Bild der Stadt wenig prägt und daß selbst im letzten, sehr warmen Sommer die jungen Leute kaum an die Mosel gehen, um zu "chillen". Anders etwa in Zürich, wo man in der Mittagspause schnell mal in einer der Flussbadeanstalten in das kühle Nass steigt, wo es ganz romantische Flußbadeanstalten gibt (ähnlich in Lübeck, Bamberg oder Berlin).
Daher meine Frage: ist es für die Stadt überhaupt denkbar, eine Flussbadeanstalt einzurichten, würde es die Wasserqualität zulassen, wäre ein Platz vorhanden, wer würde dies mit unterstützen ?
P.S. Ich erinnere mich, daß mein Vater mir in einer solchen Moselbadeanstalt in Trier-Euren das Schwimmen beigebracht hat.

mit freundlichen Grüßen
C.Dornoff

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihre Anregung. Grundsätzlich ist es denkbar, eine Flussbadeanstalt in Trier einzurichten. Allerdings verfügt die Stadt Trier bereits neben einem Hallenbad über zwei Freibäder. Nach dem städtischen Bäderkonzept wird das Nordbad (ca. 1.050qm Wasserfläche) als sogenanntes Langzeitbad mit langen täglichen und saisonalen Öffnungszeiten und das Südbad (ca. 2.370 qm Wasserfläche) als Schönwetterbad mit flexiblen Öffnungszeiten betrieben. Somit werden angemessene Kapazitäten zum Schwimmen und zum Badespaß in der Stadt vorgehalten. Der Betrieb der Bäder ist bedarfsgerecht aufeinander abgestimmt.
Das Nordbad muss zudem in absehbarer Zeit umfangreich saniert werden. Die Schaffung sowie der Betrieb einer weiteren Badeeinrichtung ist aufgrund der schwierigen Haushaltssituation der Stadt Trier derzeit nicht möglich.

Unabhängig davon möchte die Stadt das Moselufer weiter aufwerten. So wurden bereits die Hangwiese, die Freitreppe sowie die Gehwege im Bereich des Zurlaubener Ufers neu gestaltet. Derzeit wird das nördliche Moselufer vom Cusanushaus bis zum Nordbad ökologisch aufgewertet und durch umfangreiche Maßnahmen (neuer Seitenarm auf 250 m Länge, Buhnen, Steg, Zuwegung, Freitreppe) für die Menschen erlebbar gemacht. Die Bauarbeiten, als wichtige Bausteine für eine Stadt am Fluss, sollen noch im Jahr 2019 abgeschlossen werden