Unnötig hoher Einsatz von Streusalz trotz trockener Witterung

wird berücksichtigt

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte - wie es beinahe jedes Jahr der Fall ist - nochmal auf die unnötig hohe Menge an Streusalz eingehen, die von den städt. Mitarbeitern aufgetragen werden.
Die Probleme und Umweltauswirkungen möchte ich hier nicht nochmal benennen, das steht ja bereits in anderen Anregungen.
Bisherige Antworten von der Stadt enthielten oftmals Worte wie "prophylaktisch", "nur dort wo notwendig". Im Falle von angekündigten Niederschlägen an bestimmten Punkten wie Kreuzungen, Steigungen, Überwegen, Haltestellen auch sehr sinnvoll, da im Einsatzfall nicht alles auf einmal bedient werden kann.
In den vergangen Tagen gab es allerdings weder Niederschlag noch war die Luftfeuchtigkeit so hoch, dass diese auf dem kalten Asphalt kondensiert. Dennoch sind wieder jede Menge
Stellen unnöltigerweise gestreut worden, insbesondere Bushaltestellen oder Überwege, aber auch ganze Straßenabschnitte.
Mit der Konsequenz, dass nun alle gestreuten Bereiche feucht und rutschiger sind als die nicht gestreuten Bereiche, da durch das Salz die Luftfeuchtigkeit angezogen wird.
Ich weiß, dass ich mit diesem Anliegen penetrant bin, Ihnen Arbeit mache und vielleicht auch auf die Nerven gehe, aber in der derzeitigen Art und Weise ist das weder, umweltgerecht, nachhaltig noch sparsam (die gestreuten Flächen waren teilweise komplett mit Salz bedeckt), sodass diese Eingabe nicht notwendigerweise beantwortet werden muss, sondern Taten folgen sollen.

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihre Anregung. Um die negative Auswirkungen des Steumitteleinsatzes möglichst gering zu halten, haben wir die Mitarbeiterinnen und Miratbeiter erneut zur sparsamen, jedoch ausreichenden Dosierung des Streuguts angehalten.
Grundsätzlich gilt aber nach wie vor, dass bei der Durchführung des Winterdienstes die Stadt die Art des Streuguts und die aufgebrachte Menge an die örtlichen Gegebenheiten und die Witterungsverhältnisse anpassen muss. Eine sichere Nutzung der betroffenen Flächen muss allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern möglich sein. Dies gilt im besonderen auch für Bushaltestellen oder Überwege.