Weniger Heime, aber dafür mehr ambulant betreute Wohngruppen einrichten

wird berücksichtigt

In den Heimen werden die Bewohner oft nicht hinreichend versorgt, sodass es langfristig für Kranke oder Senioren besser wäre, wenn diese in zuvor verlassenen Gebäuden oder in Wohnungen versorgt würden, eventuell als Gegenleistung "Jung & gesund hilft Kranken & Senioren" fürs Wohnen wegen den hohen Mieten in der Innenstadt und auch schon in den Stadtteilen.

Hinweise der Verwaltung: 

Vielen Dank für Ihre Anregung. Menschen, die Eingliederungshilfe bekommen (z.B. psychisch kranke Menschen, Menschen mit körperlichen Behinderungen) können selbst wählen, ob sie in einem Heim, einer Wohngruppe oder einer Privatwohnung mit ambulanter Unterstützung leben wollen. Das neue Bundesteilhabegesetzt soll Menschen an dieser Stelle unterstützen, möglichst selbstbestimmt leben zu können. Die freien Träger der Eingliederungshilfe bieten die Leistungen an, die dafür nötig sind, z. B. Betreuung beim Wohnen oder ambulante Unterstützung.

Grundsätzlich liegt auch die Entscheidung ob ältere und hilfsbedürftige Menschen in eine stationäre Einrichtung untergebracht oder zu Hause ambulant versorgt werden möchten allein bei ihnen.
Das Konzept „Hilfe für Wohnen“ in dem jüngere Menschen bei älteren einziehen und statt Miete zu zahlen, eine bestimmte Anzahl von Stunden im Monat leisten, bspw. Besorgungen erledigen, im Garten und Haushalt helfen, Zeit miteinander verbringen, wurde durch die Pflegestrukturplanung bereits aufgegriffen und befindet sich im Prüfverfahren.

Die jährlichen Qualitätskontrollen der stationären Einrichtungen lassen nicht den Schluss zu, dass die Versorgung der Bewohner/innen generell mangelhaft ist, eher im Gegenteil, die Versorgung entspricht den Standards und gesetzlichen Anforderungen.