Fahrradampel östlicher Römerbrückenkopf

in Bearbeitung

Bezugnehmend auf Vorschlag Nr. 5795 und die Erläuterung seitens der Stadt möchte ich das Problem nochmals aufgreifen.
Generell stimme ich der Aussage zu, dass eine verkehrsabhängige Schaltung sinnvoll ist um unnötige Auto-Staus zu vermeiden und deshalb auf eine Anforderungsampel (in meinen Augen passt der Begriff Bettelampel hier besser) für Radfahrer zurückgegriffen wird. Leider ist es aber so, dass Radfahrer immer mehr als einen kompletten Umlauf warten müssen. Im Hinblick darauf, den Modal Split zu verbessern, ist diese Situation unhaltbar, zumal Autofahrer im Trockenen/im Klimatisierten Auto warten, Radfahrer aber nicht. Radfahrer sollten dafür, dass sie die Stadt entlasten, bevorzugt werden und nicht umgekehrt. Deshalb schlage ich vor, die verkehrsabhängige Ampelschaltung dahingehend zu optimieren, dass eine Grün-Anforderung für die in den Augen der Stadt wenigen (das lese zumindest ich zwischen den Zeilen der Antwort) Radfahrer direkt bei der nächsten Umschaltung implementiert wird (eben wie die Anforderung von Linienbussen) und nicht erst nach 2 kompletten Umläufen. Traut Euch Anreize zu schaffen, auch wenn diese zunächst unpopulär erscheinen!
P.S.: Im Zuge des Umbaus des Römerbrückenkopfes/der Römerbrücke sollte überlegt werden, ob man nicht Tempo 30 auf der Brücke einführt und die Radpur Richtung Innenstadt links neben die Autospur legt. Dann könnte am Ostkopf eine gemeinsame Grünphase für Fahrzeuge aus der Stadt nach West und für Fahrzeuge aus West in Richtung Stadt genutzt werden und die unsägliche Warterei hätte ein Ende, dazu würden die Anforderungen von radfahrern wegfallen.